stümperwerk

30. August 2009

trekking.suedtirol ist ein von steuergeldern finanziertes wegeprojekt.

fazit: deutsch überall, ladinisch nur in ladinien geduldet, italienisch großteils eliminiert. da wurde also fein säuberlich „gesäubert“.

zudem:

a. selbst in ladinien sind die meisten informationen nur deutsch (auch in der italienischen version, die ladinische gibt es gar nicht). als würde ladinien zum deutschen sprachraum gehören (mit einer ladinischen präsenz, die folkloristischen charakter hat).

b. selbst in ladinien werden immer wieder ladinische ortsnamen unterschlagen. das kann bei einem dieser tragweite nicht sein.

c. deutsche exonyme werden sehr fleißig gesät, ladinisch eliminiert: kein Lé de Braies, kein Sares, auch kein Pojù, obwohl nur knapp von der gemeindegrenze entfernt.

wenn exonyme, dann bitte in alle richtungen, alles andere ist sprachimperialismus.

weilerweg

Roda dles viles ? Weit gefehlt. Für den AVS gibt es nur den Weilerweg.

weitental

ganz viele Bäche erhalten deutsche Exonyme, während italienische Exonyme weitgehend ausgemerzt wurden, die ladinischen wurden auch größtenteils eliminiert. Das ist in der Tat eine sprachliche Säuberung.

poju

Moosener Kaser hieße auch Pojù: ladinische Exonyme lässt der AVS nicht zu.

santantone

deutsche Exonyme aber überall (italienische ganz selten).

kreuzwegwengen

Viele Infos nur deutsch, als wäre auch ladinien deutscher sprachraum.

Wenn die Italiener so was tun, ist es „sprachimperialsimus“, „faschismus“, selbst darf man alles.

(die vielen schreibfehler wollen wir einmal übersehen).

trekking.suedtirol ist ein stümperwerk im geist des „sprachimperialismus“.