auf der seite der SF findet sich eine geschichte der burschenschaften.
„Insgesamt finden sich in den Reihen der Korporationsstudenten die verschiedensten Persönlichkeiten der verschiedensten Richtungen. So war auch Theodor Herzl, der Begründer der Idee eines einheitlichen freien Staates für die Juden, Mitglied der akademischen Burschenschaft Albia in Wien.“
Das grenzt an Geschichtsfälschung. Herzl ist rasch ausgetreten aufgrund der radikalen antisemitischen Positionen der Burschenschaft – wer ihn erwähnt, um die Burschenschaften zu legitimieren, muss diesen Austritt erwähnen. Herzl missbrauchen, um die Burschenschaften zu legitimieren, ist einfach nur hinterfotzig.
Auch sonst gab es und gibt es sehr viel Nationalismus bis hin zu Rechtsextremismus in den Burschenschaften. Und auch Wiederbetätigung und Holocaustleugnung.
Doch die parteipolitische Geschichtsdoktrin à la SF will davon nichts wissen, denn Frau Klotz hat ja vor Burschenschaftlern eine pathetische Rede geschwungen.

25. Juni 2009 um 17:24 |
Ab 1878 studierte Theodor Herzl an der Universität Wien Rechtswissenschaften und war auch seit 1878 Mitglied der Studentenverbindung Wiener akademische Burschenschaft Albia, die er aber wegen antisemitischer Äußerungen anderer Verbindungsstudenten noch während des Studiums im Jahre 1883 wieder verließ.
… immerhin 5 Jahre….
und es gab auch die Viadrina
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Studentenverbindung
25. Juni 2009 um 17:32 |
ja, immer den „Quotenjuden“ zitieren, um den Rest zu beschönigen oder unter den Rest zu beschönigen oder unter den Teppich zu kehren. Und wenn es einmal eine jüdische Burschenschaft gab, ändert das nichts daran, dass sich heute in den Burschenschaften meist Rechtsextreme wiederfinden.
25. Juni 2009 um 20:11 |
wenn es einmal eine jüdische Burschenschaft gab..
allein in der Schweiz gab es über 10 zionistische, schlagende Verbindungen.
1890 waren 25% der Jus-Studenten in Preussen Mitglieder in zionistische, schlagende Verbindungen.
… Ladinia…. studia, studia……..
25. Juni 2009 um 20:15 |
seit 1890 hat es im Antisemitismus große (negative) Entwicklungen gegeben, Maz!
HEUTE sind die Burschenschaften größtenteils rechtsextrem, das ist ein Fakt, deshalb ist auch die österreichische Politklasse dem Ereignis ferngeblieben – bis auf Graf & Co.
26. Juni 2009 um 9:41 |
Daß Platter die Veranstaltung mied, ist imo eh schon ein Erfolg – MWn hielt Van Staa dort vor ein paar Jahren eine Rede.