parteipolitische verzerrung

24. Juni 2009

auf der seite der SF findet sich eine geschichte der burschenschaften.

„Insgesamt finden sich in den Reihen der Korporationsstudenten die verschiedensten Persönlichkeiten der verschiedensten Richtungen. So war auch Theodor Herzl, der Begründer der Idee eines einheitlichen freien Staates für die Juden, Mitglied der akademischen Burschenschaft Albia in Wien.“

Das grenzt an Geschichtsfälschung. Herzl ist rasch ausgetreten aufgrund der radikalen antisemitischen Positionen der Burschenschaft – wer ihn erwähnt, um die Burschenschaften zu legitimieren, muss diesen Austritt erwähnen. Herzl missbrauchen, um die Burschenschaften zu legitimieren, ist einfach nur hinterfotzig.

Auch sonst gab es und gibt es sehr viel Nationalismus bis hin zu Rechtsextremismus in den Burschenschaften. Und auch Wiederbetätigung und Holocaustleugnung.

Doch die parteipolitische Geschichtsdoktrin à la SF will davon nichts wissen, denn Frau Klotz hat ja vor Burschenschaftlern eine pathetische Rede geschwungen.