
Dolomites
Dolomites – patrimone mondial: sperun te n maiú respet por nosta natöra, y sperun te n respet ince dles cultures dles Dolomites.

Dolomites
Dolomites – patrimone mondial: sperun te n maiú respet por nosta natöra, y sperun te n respet ince dles cultures dles Dolomites.
auf der seite der SF findet sich eine geschichte der burschenschaften.
„Insgesamt finden sich in den Reihen der Korporationsstudenten die verschiedensten Persönlichkeiten der verschiedensten Richtungen. So war auch Theodor Herzl, der Begründer der Idee eines einheitlichen freien Staates für die Juden, Mitglied der akademischen Burschenschaft Albia in Wien.“
Das grenzt an Geschichtsfälschung. Herzl ist rasch ausgetreten aufgrund der radikalen antisemitischen Positionen der Burschenschaft – wer ihn erwähnt, um die Burschenschaften zu legitimieren, muss diesen Austritt erwähnen. Herzl missbrauchen, um die Burschenschaften zu legitimieren, ist einfach nur hinterfotzig.
Auch sonst gab es und gibt es sehr viel Nationalismus bis hin zu Rechtsextremismus in den Burschenschaften. Und auch Wiederbetätigung und Holocaustleugnung.
Doch die parteipolitische Geschichtsdoktrin à la SF will davon nichts wissen, denn Frau Klotz hat ja vor Burschenschaftlern eine pathetische Rede geschwungen.
„Italienisch ist fuer die Katz“
„Italienisch = Zeitverschwendung. Hilft vielleicht beim Pizza bestellen und Oper anhoeren, ansonsten banane und fuer die Suedtiroler im Vergleich zu den Nachbarn aus CH, A und D etc. ein Nachteil.“
„Aber italienisch? na servus, ist meiner Meinung nach in der gleichen Liga wie slowenisch oder ungarisch, bitteschön. Reine Zeitvergeudung und nachteilig, da den Südtirolern damit leider viel Lehrzeit gestohlen wird.“
… ein Auszug aus den Kommentaren auf der SF-Homepage. Im Vergleich zu diesen Hasstiraden ist ja selbst ein Urzì noch ein freundlicher Erstkommunikant.
Einsprachigkeit ist heilbar, Dummheit nicht.
Eva Klotz hält eine Rede vor versammelten Rechtsextremisten.
Und distanziert sich nicht im geringesten von den deutschtümelnden, revanschistischen Tendenzen ihrer Zuhörer.
Als Angehöriger einer Minderheit graut mir vor diesen Leuten,die ein rein deutsches Südtirol herbeiwünschen: sie sind nicht besser als jene, die ein rein italienisches Alto Adige herbeiwünschen.