Luis Durnwalder hat vor der Volksabstimmung durch eine regelrechte Hetzkampagne gegen die Direkte Demokratie ein aufschlussreiches Bild abgegeben, und mit ihm die gesamte Landesregierung.
Unter anderem hat er die Rechte der Minderheiten herangezogen. Mit den Volksabstimmungen könnten Rechte der Minderheit(en) [gemeint hat er die Italiener].
Doch war es gerade Durnwalder, der im Gesetz zur Volksabstimmung das Recht der Ladiner auf ihre Muttersprache versenkt hat:
Der Vorschlag von Carlo Willeit, dass die Information und die Stimmzettel auch die ladinische Sprache berücksichtigen müssen, wurde (obwohl ein einschlägiges Gesetz dies vorschreibt) von Durnwalder und der SVP abgelehnt. Wenigstens die RAI ladina hat an diese Episode erinnert.
Nein, nicht die Volksabstimmungen, sondern die SVP schafft Minderheitenrechte ab.
Über das Landespropaganda-Amt wird indes mitgeteilt, dass es keine Benachteiligung der Ladiner gegeben hätte.
Verfasst von ladinia 
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